Montag, 30. April 2007

Kommentar

Zu den Karikaturen
Die erste Karikatur zeigt einen böse dreinschauenden Mann mit einem Schild in der Hand auf dem steht: Wer meine religiösen Gefühle verletzt, dem polier ich die Fresse! Das ist doch ein Widerspruch in sich. Meines Erachtens nämlich stellen Religionen soziale Regeln, damit das zwischenmenschliche Zusammenleben eine gewisse Ordnung hat. Jemandem die Fresse zu polieren fällt nicht gerade unter ein soziales Verhalten, weshalb ich das auch nicht als religiös empfinde. Es gibt aber Menschen, die in ihrer Religion die Ansicht gewonnen haben, sie müssten ihren Glauben gegen alles und jeden verteidigen und durchsetzen, da er der einzig wahre ist. Das es der einzig wahre ist, möge für diese Menschen vielleicht zutreffen. Aber der Glaube ist eine persönliche Angelegenheit; man kann nur sagen: Das ist für mich mein richtiger Glaube, und nicht das ist DER Glaube, an den sich alle zu halten haben. Es stimmt also, wenn sich der böse-aussehende Mann nicht in seinen Glauben reinreden lassen möchte. Er kann das aber auch anders sagen und muss nicht gleich so agressiv werden! Er versinnbildlicht für mich einen typischen fundamentalistischen Christen, wie ich ihn mir vorstelle: Jemand, der an seinen Glauben mit aller Gewalt glaubt, nur um nicht selbst denken zu müssen.

Zur zweiten Karikatur fällt mir ein, dass sie zeigt, dass die Kirche, der Vatikan, gar nicht sooo groß sind. Auch sie sind schwach, blind und machen Fehler. (Irren ist menschlich :) ) Lange Zeit hat jeder Christ die Kirche für perfekt, allwissend und für die Lösung zum Leben gehalten. Inzwischen benötigt auch die Kirche Hilfe, um bei den Menschen auch heute noch so viel Anklang zu finden, was ich nicht schlimm finde, aber gut zu wissen. Die Kirche ist eine menschliche Institution, eine große Gemeinschaft, und auch die hat ihre Schwächen, übersieht einiges und macht Fehler.

Freitag, 27. April 2007

Die Rückkehr der Religion

Ich habe mir folgenden Artikel durchgelesen. Wolfram Weimer, Chafredakteur des Cicero, hat ihn verfasst:
http://www.cicero.de/97.php?item=1316&ress_id=4

Grob zusammengefasst geht es darum, dass die Religion in der westlichen Welt wieder an Bedeutung gewinnt. Er geht in diesem Artikel auf die positiven Aspekte ein, die die religiöse Rückbesinnung mit sich bringt. Ich finde den Artikel gut, jedoch würde ich es nicht ganz so positiv sehen wie er, und manche seiner Argumente finde ich eher an den Haaren herbeigezogen als erwiesen.
Seine Argumentation beispielsweise, dass sich durch die Rückkehr der Religion der innere Zusammenhalt der Gesellschaft verbessern könnte, glaube ich kaum, da es meiner Meinung nach heute nicht möglich ist, alle Menschen für Religion zu begeistern. Deshalb würde ich behaupten, dass es dann eher zu einer Parallelgesellschaft führen würde als zu einem einheitlicheren Staat.

Was ich jedenfalls als plausibel und sehr interessant erachte ist die Erklärung für die Ursache dieser neuen Religionsbegeisterung:
Das 20. Jahrhundert wurde durch Unmenschlichkeit und Faschismus geprägt. Die "Ethiklosigkeit" dieses Jahrhunderts hat eine Sehnsucht nach Gott hervorgerufen. Viele Menschen brauchen die religiöse Moral als ethischen Halt.
Außerdem sagt der Artikel, dass zum Beispiel die Naturwissenschaften immer mehr Glauben von den Menschen fordern:
Die Wissensgesellschaft wird immer komplexer, ihr Wissen immer größer, der Einzelne braucht deshalb immer mehr Glauben, um dem Wissen zu vertrauen. Da jeder Einzelne nur Spezialist für ein Detail der Wissensgesellschaft sein kann, wächst mit der Komplexität auch das Maß an Glauben.

Was ich noch interessant fand und sich auf meinen letzten Post bezieht ist eine anschauliche Erklärung von Intelligent Design anhand eines Beispiels (im Artikel ca. in der Mitte zu finden):
"Wenn jemand auf einer Wiese eine Uhr findet, so würden offenkundig das geplante und gebaute System von Zahnrädern und Federn sowie das Ineinandergreifen aller Elemente darauf schließen lassen, dass die Uhr von irgendjemandem geschaffen worden sei. Niemand würde glauben, dass die Uhr von selbst dorthin gelangt sein könnte. Wenn das aber schon für eine primitive Uhr gelte, wie könne man dass die unfassbare Komplexität der Natur und der Welt als selbst erstanden und strukturiert annehmen."

Antonia

Donnerstag, 26. April 2007



Der Einfluss der fundamentalistischen Christen auf das Weiße Haus

Auf dieser Website
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24781/1.html
stehen interessante Ziele der fundamentalistischen Christen. Sie fordern „das Verbot der Abtreibung, die Bekämpfung der Homosexualität und der vorehelichen Sexualität sowie dem Erhalt der Familie.“ Sie halten diese Punkte für viel wichtiger als das Thema der globalen Erwärmung. Sie streiten sogar ab, dass der Klimawandel Folge von menschlichem Handeln ist. Dagegen behaupten sie, es sei eine Umweltkatastrophe, die von Gott so vorgesehen worden sei. Er würde es nach ihrer Auffassung nicht zulassen, dass die Menschen für ihren eigenen Untergang verantwortlich wären.
Aus dem Artikel kann man auch sehr schön herauslesen, welchen Einfluss die konservativen, fundamentalistischen Christen auf das Weiße Haus haben: Die USA erklären, dass man den tatsächlichen Grund für die Klimaerwärmung nicht kenne, weshalb sie auch nicht viel gegen vermehrte Ausstöße von Treibhausgasen unternimmt. Obwohl Amerika für ein Viertel weltweiter Abgaben von Treibhausgasen in die Atmosphäre verantwortlich ist behauptet sie, mehr als andere Nationen, die das Kyoto-Abkommen unterzeichnet hätten, reduziert zu haben.
Das Kyoto-Abkommen ist ein Abkommen zur Reduktion von Treibhausgasen in der Atmosphäre weltweit.
An diesem Beispiel sieht man sehr gut, welchen Einfluss die fundamentalistischen Christen in den USA doch haben.
Ein weiteres Beispiel dazu ist ein Auszug aus: „Die Trennung von Kirche und Staat in den USA – Jefferson bis Bush“ von Bobbie Kirkhart:

„Die rapiden technologischen und sozialen Veränderungen der letzten 25 Jahre haben die Gesellschaft der USA religiöser gemacht, besonders in ihrer politischen Rhetorik. Wir hatten zwei Präsidenten - Reagan und den jetzigen Bush - die sich beide als religiöse Führer verstehen. Sie haben kontinuierlich konservative Richter in den Obersten Gerichtshof ernannt, die dazu neigen, zugunsten der Religion zu urteilen (wie in dem kürzlich erfolgten Gesetz, welches öffentliches Geld an kirchliche Schulen verteilt).
Seit 1994 ist das Repräsentantenhaus vehement religiös.
Die Fähigkeit der "religiösen Rechten," Geld aufzutreiben und Menschen zu mobilisieren, macht vielen Kongressabgeordneten, die sie keineswegs unterstützen würden, Angst. Kein Gesetz, welches Religionen unterstützt, ist zu unsinnig, um vom Repräsentantenhaus verabschiedet zu werden. Der Senat bietet noch einigermaßen Schutz gegen die lächerlichsten solcher Gesetze und der Oberster Gerichtshof kann noch einige der subtileren Verstöße verhindern.
Obwohl über viele Jahre hinweg die Wohlfahrtsverbände der verschiedenen religiösen Gruppierungen (z.B. katholisch, lutherisch, die Heilsarmee) ihre Hauptunterstützung aus Steuergeldern erhalten haben, müssen sie sich an das Bundesgesetz halten und bestätigen, daß sie weder diskriminieren noch konvertieren. Daher will die Bush Regierung ein Programm erweitern, welches bereits - ohne bemerkt zu werden - von der Carter Administration begonnen wurde. Dieses Programm, "Charitable Choice," erlaubt der Regierung, meine Steuergelder religiösen Hilfsorganisationen ihrer Wahl zu geben, die nicht im Sinne der Gleichheit und des Konvertierungsverbots agieren.“

http://www.ibka.org/artikel/ag02/kirkhart.html
Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA)

Zu dem erwähnten Programm der Bush-Regierung noch ein Auszug:
"In den USA sehen viele seit dem Amtsantritt des Präsidenten Bush die Trennung von Staat und Religion in Gefahr. George W. Bush erklärte mit einer ersten Amtshandlung den Sonntag zum Tag des nationalen Gebets. Auch will Bush mit einem Milliardenprogramm soziale Dienste religiöser Gruppen fördern. Eine entsprechende Initiative stellte er zu Beginn seiner zweiten Amtswoche vor. Bush war zuvor mit Vertretern verschiedener Religionsgruppen zusammengetroffen. Der Plan sieht vor, dass religiöse Gruppen soziale Dienste wie Obdachlosenhilfe, Drogenberatung oder Kinderbetreuung übernehmen. Sie würden dafür Steuergelder erhalten."

Interessant fand ich nebenbei, dass es eine Website von und für Atheisten gibt, wo über solche Themen in der Form diskutiert wird. Auch als Nicht-Atheist kann einem Manches auf dieser Seite zu denken geben.


In Sachen Kirchenkritik bin ich auf einige Postkarten mit kirchen- und religionskritische Motiven gestoßen, welche von Leuten wie Janosch gezeichnet worden sind. Einige dieser Karten fand ich gar nicht so schlecht, weshalb ich sie hier zeigen möchte. Vielleicht haben sie jetzt nicht gerade viel mit dem Thema zu tun, obwohl ich sie in diesem Zusammenhang gefunden habe. Ich denke mir aber, dass auch mit solchen Motiven gegen christliche Fundamentalisten vorgegangen wird.

Montag, 16. April 2007

Die Verbreitung und das Ausleben der fundamentalistischen Überzeugung

Ich habe einige interessante Internetseiten über christlichen Fundamentalismus gefunden.

1. Mit Gottes Wort gegen die Wissenschaft:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-379334,00.html

2. Die Achse der Frommen:
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,336691,00.html

3. Von Göttern und Designern:
http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/Christlicher-Fundamentalismus/Themenabend/1316938.html

In den 3 Artikeln geht es um das Vordringen, das Verbreiten und das Ausleben der fundamentalistischen Überzeugungen in der Welt.
Ich finde die Artikel beängstigend.
Das Lesen lohnt sich!

Noch zwei Begriffserklärungen:
Intelligent Design (ID):
Die Überzeugung, dass bestimmte Merkmale des Universums und Lebens am besten durch eine Intelligenz als Ursache geklärt werden können und nicht durch einen ungeleiteten Vorgang.
Sie verleugnen die Evolutionstheorie und spielen mit dem Begriff "Intelligenz" auf Gott an.
Für seine Anhänger ist Intelligent Design eine Wissenschaft. Sie sprechen bewusst nicht von Gott und der Heiligen Schrift, um in der Gesellschaft besser akzeptiert zu werden und um einen fundamentalistischen Eindruck zu vermeiden und dadurch mehr Anhänger zu finden.
Intelligent Design wird auch Neokreationismus genannt.


Kreationismus:
Die Überzeugung, die davon ausgeht, dass die wörtliche Interpretation der heiligen Schrift die tatsächliche Entstehung von Leben und Universum beschreibt. Im Gegenteil zu Intelligent Design bezieht sich der Kreationismus direkt auf Gott und die Heilige Schrift.

Antonia

Montag, 9. April 2007

Verwunderlich

  • Auf der Internetseite http://www.merkur.de/2007_14_Ganz_schoen_schr.19816.0.html?&no_cache=1
    habe ich heute gelesen, dass in Amerika zwar über 90 % der Bevölkerung an Gott glauben, den meisten Menschen jedoch das Grundwissen der Bibel und der Christlichen Lehre fehlt. So würden z.B. zehn Prozent von ihnen behaupten, dass Noah mit der französischen Nationalheiligen Jeanne d’Arc verheiratet war!
    Amerika wird auch „ A Nation of Religions“ genannt . Ist es da nicht erstaunlich, dass die meisten gar nicht wirklich wissen woran sie glauben? Vielleicht liegt das daran, dass Amerika eben ein "Patchwork-Kultur"-geprägtes Land ist.

    Die Bush-Regierung wird mittlerweile von den Fundamentalisten stark kritisiert, obwohl Bush religiösen Organisationen, und also auch ihnen, inzwischen eine erhebliche Menge von Steuergeldern zugänglich gemacht hat.
    Zitat von der oben genannten Internetseite: „Gleichwohl sind gerade die christlichen Fundamentalisten, die Bushs Berater Karl Rove gerne seine „Basis“ nennt, inzwischen unzufrieden mit ihrem Präsidenten. Die Bush-Regierung hat nicht ernsthaft versucht, dem Christentum an den Schulen oder in anderen öffentlichen Institutionen eine Präsenz zu verschaffen.“
    Es gibt tatsächlich einen Gegensatz zu den fundamentalistischen Christen, nämlich die liberalen, die alles was mit Religion zu tun hat aus dem öffentlichen Leben verbannen wollen.
    Jedoch scheinen beide Gruppen, fundamentale und liberale Christen, radikal zu sein.
    Die Fundamentalen geben, so wie ich das verstehe, eine Richtung vor und akzeptieren keine Abweichungen. In den USA treten sie dafür ein, dass das Christentum in öffentlichen Institutionen präsent ist.
    Die Liberalen empfinden dies als „Intoleranz, Ignoranz und einen Marsch ins Mittelalter“.
    Nach dem Rheinischen Merkur geht diese Ignoranz Hand in Hand mit dem Verlust an religiösem Wissen. So verstehe ich das: Die Liberalen denken sich wohl, dass wenn eine Richtung in Sachen Religion vorgegeben wird, sich die Menschen keine eigenen Gedanken mehr zu diesen Themen machen, dies führt zum besagten Verlust an religiösem Wissen.
  • Bei einem kurzen Gespräch über fundamentalistische Christen mit meinem Vater habe ich von ihm noch eine Idee zu diesem Thema bekommen:
    In Nordirland gibt es schon seit Jahrhunderten den Streit zwischen Katholiken und Protestanten. Ihre "Argumente" wurden über die Jahre dabei immer radikaler, also könnte man sie doch auch als fundamentalistische Christen bezeichnen, oder?
    Was das mit Amerika zu tun hat: Es leben mehr Iren im Ausland als in Irland selbst, und die meisten davon in den USA. Vielleicht ist das nicht der Ursprung der fundamentalistischen Christenbewegungen, könnte aber doch mit dazu beigetragen haben.

Dienstag, 3. April 2007

Einige Thesen zum Fundamentalismus

So, jetzt hab ich es auch geschafft in diesen Blog reinzukommen :)
Ich habe mir mal angeschaut, was zu dem Thema Fundamentalismus auf wikipedia.de so steht, und das ist doch eine ganze Menge. Zuerst habe ich mir durchgeschaut, was unter "Fundamentalistische Christen" steht. Das war aber für den Anfang für mich sehr kompliziert zu lesen. Also habe ich nochmal ganz von vorne angefangen: "Entwicklung und Begriffsverwendung" und "Selbstverständnis und Ausrichtungen" waren hier die Überschriften. Da wurde, was Antonia schon erklärt hat, nochmal beschrieben, also Fundamentalismus allgemein.
Während ich die Artikel durchgelesen habe, habe ich mir Notizen gemacht, was mir so dazu einfällt. Hier eine Zusammenfassung:
Ich halte Fundamentalisten nicht nur für konservativ, sondern für verstockt, da sie so hart versuchen an der Basis festzuhalten und bloß keine Entwicklung zuzulassen, hätte sie auch noch so positive Auswirkungen. Sie lassen zu den Grundlagen ihrer Ideologie keine Diskussion zu, d.h. dass sie sich von anderen Gruppen abheben und deren Vorstellungen nicht einmal dulden/tolerieren wollen.
Fundamentalisten sind gegen jede kritische Auseinandersetzung mit den Bibeltexten. Meiner Meinung nach lehnen sie dadurch die Auseinandersetzung mit ihrem Glauben ab, sie nehmen einfach alles hin. Das ist ein wesentlicher Punkt des Fundamentalismus, denke ich.
Denn darum sind wohl die meisten Fundamentalisten mächtige Leute, wie Senatoren oder Großhändler. Die erste fundamentalistische Schriftreihe wurde beispielsweise auch von den kalifornischen Ölmagnaten Lyman und Milton Steward finanziert.
In einer solchen Machtposition predigen sie ihre fundamentalistische Religionsvorstellungen, dass man alles hinnehmen soll. Das färbt natürlich auf die Gesamtideologie etlicher Menschen ab, sodass sie nicht nur was in der Bibel steht alles hinnehmen. Dann sitzen die mächtigen Leute natürlich am langen Hebel.
Ich würde behaupten, dass sich die Aussage, Fundamentalisten versuchten ihre Ziele auch mit politischen Mitteln durchzusetzen, auch umdrehen lässt: Fundamentalisten versuchen ihre politischen Ziele mit religiösen/ideologischen Mitteln durchzusetzen.
Außerdem: Der 4. Grundsatz der Fundamentalisten besagt, dass bei einer Kollision von fundamentaler religiöser Überzeugungen mit politischen Regelungen die moderne Trennung von Kirche und Staat zugunsten religiöser Bestimmungen aufgehoben werden müsse.
Meines Wissens steht an der Spitze Amerikas ein christlicher Fundamentalist, was im Zusammenhang mit diesem 4. Grundsatz zu Konflikten führen muss. Denn wenn die fundamentalistische Ideologie über das Gesetz gestellt wird, heißt das auch, dass der 3. Grundsatz, welcher nur die Funamentalisten als wahre Christen bezeichnet, über die staatlich gesicherte Religionsfreiheit gestellt wird. Das heißt zwar nich, dass andere Religionen verboten werden, aber die funtamentalistischen Christen werden bevorzugt.
Hier möchte ich nochmal Bezug auf die beiden Aussagen oben nehmen. Ein Fundamentalist in einer hohen Machtposition kann also mit ideologischen und mit politischen Mitteln einen großen Einfluss auf Politik und auf die Gesellschaft haben.
Was ich noch herausgefunden habe: am Anfang war der christliche Fundamentalismus ökumenisch-pazifistisch orientiert. Was in dem Bezug vielleicht interessant wäre, ist die Beziehung zwischen Bush und dem Papst, ob Busch katholisch oder evangelisch ist, und ob er also ökumenisch-pazifistisch ist (was ich nicht glaube) oder eher, naja, das Gegenteil eben. (mir fällt gerade der passende Ausdruck nicht ein)
Beitrag von Anna Krautloher