So, jetzt hab ich es auch geschafft in diesen Blog reinzukommen :)
Ich habe mir mal angeschaut, was zu dem Thema Fundamentalismus auf wikipedia.de so steht, und das ist doch eine ganze Menge. Zuerst habe ich mir durchgeschaut, was unter "Fundamentalistische Christen" steht. Das war aber für den Anfang für mich sehr kompliziert zu lesen. Also habe ich nochmal ganz von vorne angefangen: "Entwicklung und Begriffsverwendung" und "Selbstverständnis und Ausrichtungen" waren hier die Überschriften. Da wurde, was Antonia schon erklärt hat, nochmal beschrieben, also Fundamentalismus allgemein.
Während ich die Artikel durchgelesen habe, habe ich mir Notizen gemacht, was mir so dazu einfällt. Hier eine Zusammenfassung:
Ich halte Fundamentalisten nicht nur für konservativ, sondern für verstockt, da sie so hart versuchen an der Basis festzuhalten und bloß keine Entwicklung zuzulassen, hätte sie auch noch so positive Auswirkungen. Sie lassen zu den Grundlagen ihrer Ideologie keine Diskussion zu, d.h. dass sie sich von anderen Gruppen abheben und deren Vorstellungen nicht einmal dulden/tolerieren wollen.
Fundamentalisten sind gegen jede kritische Auseinandersetzung mit den Bibeltexten. Meiner Meinung nach lehnen sie dadurch die Auseinandersetzung mit ihrem Glauben ab, sie nehmen einfach alles hin. Das ist ein wesentlicher Punkt des Fundamentalismus, denke ich.
Denn darum sind wohl die meisten Fundamentalisten mächtige Leute, wie Senatoren oder Großhändler. Die erste fundamentalistische Schriftreihe wurde beispielsweise auch von den kalifornischen Ölmagnaten Lyman und Milton Steward finanziert.
In einer solchen Machtposition predigen sie ihre fundamentalistische Religionsvorstellungen, dass man alles hinnehmen soll. Das färbt natürlich auf die Gesamtideologie etlicher Menschen ab, sodass sie nicht nur was in der Bibel steht alles hinnehmen. Dann sitzen die mächtigen Leute natürlich am langen Hebel.
Ich würde behaupten, dass sich die Aussage, Fundamentalisten versuchten ihre Ziele auch mit politischen Mitteln durchzusetzen, auch umdrehen lässt: Fundamentalisten versuchen ihre politischen Ziele mit religiösen/ideologischen Mitteln durchzusetzen.
Außerdem: Der 4. Grundsatz der Fundamentalisten besagt, dass bei einer Kollision von fundamentaler religiöser Überzeugungen mit politischen Regelungen die moderne Trennung von Kirche und Staat zugunsten religiöser Bestimmungen aufgehoben werden müsse.
Meines Wissens steht an der Spitze Amerikas ein christlicher Fundamentalist, was im Zusammenhang mit diesem 4. Grundsatz zu Konflikten führen muss. Denn wenn die fundamentalistische Ideologie über das Gesetz gestellt wird, heißt das auch, dass der 3. Grundsatz, welcher nur die Funamentalisten als wahre Christen bezeichnet, über die staatlich gesicherte Religionsfreiheit gestellt wird. Das heißt zwar nich, dass andere Religionen verboten werden, aber die funtamentalistischen Christen werden bevorzugt.
Hier möchte ich nochmal Bezug auf die beiden Aussagen oben nehmen. Ein Fundamentalist in einer hohen Machtposition kann also mit ideologischen und mit politischen Mitteln einen großen Einfluss auf Politik und auf die Gesellschaft haben.
Was ich noch herausgefunden habe: am Anfang war der christliche Fundamentalismus ökumenisch-pazifistisch orientiert. Was in dem Bezug vielleicht interessant wäre, ist die Beziehung zwischen Bush und dem Papst, ob Busch katholisch oder evangelisch ist, und ob er also ökumenisch-pazifistisch ist (was ich nicht glaube) oder eher, naja, das Gegenteil eben. (mir fällt gerade der passende Ausdruck nicht ein)
Beitrag von Anna Krautloher
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen