Dienstag, 29. Mai 2007

Demonstrationen zu Corpus Christi; G.W.Bush

http://www.cityinfonetz.de/tagblatt/thema/thema39/

Der Artikel dieser Seite stammt wohl vom Jahr 2000. Er berichtet von den verschiedenen Reaktionen verschiedener Städte auf öffentliche Proteste gegen den Film „Corpus Christi“. Als der Film in die Kinos kam, kamen sämtliche Gewalt-, Mord- und Bombendrohungen. Weiter gab es einen Haufen Protestbewegungen, auch Proteste gegen die Proteste. Es wurde sogar ein Kino angezündet.

In dem Film wird Jesus mit menschlichen Schwächen und schwul dargestellt, weshalb er so viel Aufruhr verursachte. Manche Politiker hielten sich mit dem Argument aus der Angelegenheit raus, dass sie sich nicht in Sachen kultureller Freiheit einmischen wollten à Trennung von Religion und Politik.

http://www.readers-edition.de/2006/08/18/christliche-fundamentalisten-ruesten-fuer-den-endkampf/

“Es ist eine Tatsache, dass es ohne die harte Arbeit und die Stimmen von Millionen Christen, die nicht schweigen wollten, keine republikanische Mehrheit in beiden Häusern des US-Kongresses gäbe, keine Präsidentschaft Bushs, nur wenig republikanische Gouverneure und bloß eine Hand voll Landtagsgebäude in republikanischer Hand.”Auch US-Präsident George W. Bush ist ein christlicher Fundamentalist. Er gehört den “born again Christians”, den “wiedergeborenen Christen” an. “Der Herr ist ein Kriegsheld, Jahwe ist sein Name” (Exodus 15) heißt es in der Bibel, “Ich bin ein Kriegspräsident”, ist einer von Bushs bekanntesten Sprüchen.

Dieses Zitat bestätigt, was Antonia im vorigen Artikel schon erwähnt hat: G. W. Bush verdankt seine Präsidentschaft den fundamentalistischen christlichen Wählern, weil er ihre Ansichten teilt und, nicht zu vergessen, auch nach deren Ansichten Politik betreibt.

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