Sonntag, 20. Mai 2007

Interessantes zum christlichen Fundamentalismus

Auf der Internetseite, die ich schon in meinem letzten Beitrag angegeben habe, habe ich noch ganz viele interessante Aussagen rund um den christlichen Fundamentalismus und die USA gefunden und im Folgenden stichwortartig zusammengefasst:


1. Politische Ansichten der Fundamentalisten:
Sie sind gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau, gegen Abtreibung, Homosexulaität und Pornographie.
Die USA gehört zu den wenigen Ländern, die "Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women" (beinhaltet die Gleichberechtigung der Geschlechter) nicht ratifizierten.

Eine fundamentalistische Gruppe, die "Reconstructionists", möchte an die Stelle des weltlichen das biblische Recht setzen. Für die Radikalen unter ihnen müssten Homosexualität, Ehebruch und Blasphemie mit dem Tod durch Steinigen bestraft werden, kleinere Vergehen mit Sklaverei.

George W. Bush verdankt den Fundamentalisten, dass er der heutige Präsident der USA ist. Sie haben ihn gewählt und da das Wahlergebnis ja so knapp war, waren sie das Zünglein an der Waage. Sie wählten ihn, weil er erstens ihre Überzeugungen teilt, aber auch, weil er Republikaner ist. Laut des Artikels ist es unwahrscheinlich, dass christliche Fundamentalisten einen Demokraten wählen würden.
Bush hat die Sympathien und damit die Wahlstimme der christlichen Fundamentalisten zum Beispiel so gewonnen: Er antwortete auf die Frage der christlichen Fundamentalisten ("Was würden Sie dem Herrn sagen, damit er Sie in den Himmel lässt?") so: "Wir sind zwar alle Sünder, aber ich habe Jesus als meinen persönlichen Erlöser angenommen.". Andere Kandidaten verscherzten es sich durch "falsche Antworten" auf diese Frage mit den christlichen Fundamentalisten.



2. Ansichten über das irdische Leben:
Christliche Fundamentalisten haben die Vorstellung, dass das Leben eine Prüfung und ein Jammertal sei. Wer die Welt liebt, verstrickt sich in sie. Lässt man es sich auf der Welt gut gehen und genießt man das Leben, kommt man vielleicht nicht in den Himmel, leidet man aber – oder es sieht zumindest so aus –, so verdient man sich das Himmelreich. Darum hassen die Fundamentalisten Clinton trotz seiner baptistischen Herkunft. Seine joie de vivre stimmt nicht mit ihren Grundsätzen überein.


Noch schöne Ferien! Lg Antonia